Gastbeitrag bei Business Adventure - Daniela Röse Daniela Röse – Life Coaching und Entspannungstherapie


 

Viele von uns haben sich für die Selbstständigkeit entschieden, um freier und eigenverantwortlicher zu arbeiten. Das ist nicht immer leicht, denn da ist jetzt auch niemand mehr, der uns Strukturen vorgibt, uns motiviert oder Ergebnisse einfordert.
Um sich nicht zu verlieren, sind tägliche Routinen hilfreich. Sie stecken den Rahmen für Flexibilität und Kreativität.

Je klarer die Rituale, die uns gut tun, desto mehr Freiheit haben wir, um uns darin zu bewegen.

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Morgenroutinen

Um meinen Tag zu starten, stehe ich zeitig auf. Im Sommer um Sieben, im Winter um Acht. Dann gehe ich eine kleine Runde laufen oder mache Yoga. Dabei werde ich munter und Körper und Geist kommen in Balance. Außerdem liebe ich die Ruhe und das Licht am Morgen. Danach wird gefrühstückt und spätestens um 10.00 Uhr geht´s los. Das sind dann die produktivsten 2-3 Stunden meines Tages.

Inspiration dafür war unter anderem Tim Ferris. Er ist Blogger und Autor des Buches 4-Hour-Work-Week / Die 4-Stunden Woche. Tim ist der Meister der entspannten Produktivität und versucht, die ersten 80-90 Minuten seines Tages so wenig wie möglich zu variieren. So spürt er Kontrolle und agiert, statt zu reagieren. Das reduziert Angst und macht produktiver. Er meditiert jeden Tag 20 Minuten und schwört darauf.

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Gewohnheiten entstehen aus der gedanklichen Verknüpfung von Aktion, Ergebnis und dem Kontext. Sobald die Gewohnheit gebildet wurde, können verschiedene Elemente aus diesem Zusammenhang als Hinweis dienen, das Verhalten unabhängig von der Absicht und ohne ein bestimmtes Ziel zu aktivieren.
Das heißt, es braucht erst einmal eine Investition. Um Gewohnheiten zu bilden ist Disziplin nötig. Um meine Routine morgens so früh aufzustehen zu etablieren, habe ich sie an das Laufen gekoppelt und einen guten Freund gebeten, mich 2 Wochen lang jeden morgen um 7 Uhr anzurufen. Das hat mir sehr geholfen und danach ging´s auch so.

 

Der erste Schritt

Fällt es dir schwer, einen Anfang zu finden? Mir geht das manchmal so. Dann programmiere ein Ritual. Das kann die Tasse Kaffee sein, die deinem Unterbewusstsein signalisiert, dass es danach losgeht oder auch der Ort an dem du produktiv bist. Wichtig ist jedoch, dabei klar zu sein. Keine Emails während des Kaffees und kein Gebrowse im Netz, wenn du dich an deinen produktiven Ort begibst.
Es verlangt ein wenig Disziplin, doch hat es das Gehirn erst einmal abgespeichert, wird´s leichter.

Business Adventure_Daniela RöseBeim Schreiben hat mir auch die sogenannte Pomodoro-Technik geholfen. Das war ein Hinweis von Sandra Holze. Sie ist Social-Media-Expertin und hat nicht nur diesen guten Tipp. Mit Pomodoro arbeitest du an einer konkreten Aufgabe und zwar für 25 Minuten und mit einem Kurzzeitwecker. Danach machst du eine Pause von fünf Minuten, dann nochmal 25 Minuten arbeiten und so weiter. Nach vier Arbeitseinheiten solltest du eine längere Pause machen. Bei mir hat das Wunder bewirkt.

 

Abendrituale

Der Arbeitstag ist vorbei, aber dein Geist läuft und läuft immer noch. Wie bekommst du deinen Kopf aus dem Arbeitsmodus in die Entspannung? Auch hier können Rituale helfen. Schaff dir kleine, konsequente Routinen und lass dein Gehirn wissen „Wir sind fertig“.
Indem du ein Abendritual schaffst, kannst du von den Aktivitäten des Tages entspannen und deinen Geist wissen lassen, dass es Zeit ist, in einen anderen Modus zu schalten. Das Gehirn braucht eine Anpassungszeit, um aus dem Arbeitsmodus heraus zu kommen. Sonst läuft und läuft es und du liegst eigentlich nur ohnmächtig im Bett statt zu schlafen.

Daniela Röse_BusinessAdventure-7Es gibt nichts Effektiveres als den Schlaf, um Körper und Geist zu regenerieren und mir ist es wichtig, ohne Gedankenwirrwarr einzuschlafen. Deshalb habe ich auch Abendrituale. Nichts Kompliziertes, aber kleine Dinge, die einen gesunden Schlaf fördern:

Sag doch mal Danke für die guten Dinge! Dankbarkeit hat eine enorme Wirkung und lässt dich deinen Tag mit einem guten Gefühl schließen. Probier´s mal aus und schreibe jeden Tag 3 drei Dinge auf, für die du heute dankbar bist und warum sie passiert sind.

Wenn ich abends das Licht dimme und alle Bildschirme zirka eine Stunde vor dem zu Bett gehen abschalte, fällt es mir leichter zur Ruhe zu kommen und schneller einzuschlafen.

Um zur Ruhe zu kommen hilft auch das Meditieren. Einfach mal atmen und Gedanken kommen und gehen lassen. Du findest eine Vielzahl von angeleiteten Meditationen auf YouTube und es gibt nützliche Apps wie Headspace oder Calm, die den Einstieg leicht machen.

Was auch immer dir hilft, um am Ende des Tages herunter zu fahren – mach´s einfach konsequent. Nach einiger Zeit wird sich das Gehirn daran gewöhnen und es in sein Programm aufnehmen. Je besser wir schlafen, desto zufriedener und produktiver sind wir am nächsten Tag.

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Welche Routinen helfen dir um dich nicht zu verlieren? Hast du Routinen, die dir gut tun?

 

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